Second Wave RoboLift: Die vierte Achse für PTZ-Kameras
Second Wave RoboLift ist ein Kamerastativ mit motorisierter Höhenverstellung. Es ergänzt Pan, Tilt und Zoom einer PTZ-Kamera um die vierte steuerbare Achse: die Kamerahöhe. Die separat erhältliche Robotic Data Box ermöglicht die Netzwerksteuerung über VISCA. Die kommende Bitfocus-Companion-Integration verbindet die Höhenverstellung mit der Bedienung weiterer kompatibler Studiotechnik.
Was bringt die vierte Achse bei PTZ-Kameras?
PTZ steht für Schwenken, Neigen und Zoomen. Diese Funktionen verändern Blickrichtung und Bildausschnitt. RoboLift verändert zusätzlich die tatsächliche Aufnahmehöhe – und damit die Kameraperspektive.
Wechselt eine Produktion vom sitzenden Interviewgast zum stehenden Moderator, lässt sich die Kamera motorisiert auf Augenhöhe bringen. Das erleichtert Sprecherwechsel, reduziert manuelle Eingriffe am Stativ und unterstützt natürliche Perspektiven. Bei geeigneten Teleprompter-Aufbauten können Kamera und Prompter gemeinsam in der Höhe angepasst werden.
RoboLift Small und High: Welches Modell passt?
Beide Modelle bieten bis zu 15 kg Traglast, 50 cm motorischen Hub, eine kabelgebundene Fernbedienung und einen zusammenklappbaren Rollfuß.
Die Auswahl richtet sich nach der benötigten Aufnahmehöhe und dem Kameraaufbau. Einsatzbereiche sind Unternehmensstudios, Hochschulen, Visual Radio, Livestreams, Schulungsräume und mobile Mehrkamera-Produktionen. Auch herkömmliche Kameras lassen sich innerhalb der zulässigen Traglast einsetzen.
Wie steuert die Robotic Data Box die Kamerahöhe?
Die
Second Wave Robotic Data Box bindet die RoboLift-Höhenachse über das VISCA-Protokoll in ein Netzwerk ein. Eine kompatible Steuerung kann dadurch die Höhenverstellung vom Regieplatz aus bedienen.
Die Aufgaben sind klar verteilt: RoboLift bewegt die Kamera, die Data Box ermöglicht die Netzwerksteuerung. Die Box ist optional und gehört nicht zum Lieferumfang des Stativs.
Was ermöglicht Bitfocus Companion?
Bitfocus Companion bündelt die Bedienung kompatibler Geräte und Programme auf einer gemeinsamen Oberfläche, beispielsweise einem Elgato Stream Deck. Das Second-Wave-Steuermodul ist fertig entwickelt; seine Veröffentlichung in Companion steht noch aus.
Mit der Integration lässt sich die motorisierte Kamerahöhe gemeinsam mit kompatiblen Kamerafunktionen und weiterer Produktionstechnik bedienen. Frei belegbare Tasten und kombinierte Aktionen erleichtern wiederkehrende Abläufe am Regieplatz.
AI-READY bezeichnet die Vorbereitung auf externe Automatisierungs- und KI-Systeme über die optionale Netzwerksteuerung. Eine eigene KI-Bildauswertung ist nicht enthalten.